Immobilienfinanzierung
Eine Immobilienfinanzierung stellt eine Gesamtfinanzierung für eine nicht
bewegliche Sache, nämlich ein Grundstück sowie dessen Bestandteile und
Zubehör (siehe auch Immobilie) dar.
Die Immobilenfinanzierung ist ein wesentlicher Bestandteil für die
Errichtung von Bauwerken. Es wird zwischen den Eigenmitteln bzw. dem
Eigenkapital und dem Fremdfinanzierungsanteil oder Fremdkapital
unterschieden.
Zur Fremdfinanzierung von Immobilien können u.a. Bank- bzw.
Hypothekenbankdarlehen, Bausparverträge, Verwandtschafts- oder
Gesellschaftskredite verwendet werden. Das Darlehen wird mit einem
Grundpfandrecht, auf einem Beleihungsobjekt, abgesichert. Die Kunst der
Finanzierungskonzeption besteht in der Mischung unter Berücksichtigung aller
Verfügungs- und Fördermöglichkeiten, minimierter Finanzierungskosten, der
Besicherung, der steuerlichen Optimierung und der abgestimmten Laufzeiten.
Größere, nicht privat genutzte Objekte werden überwiegend aus den
Eigenmitteln der öffentlichen Hand, von Immobilienfonds, Unternehmen oder
von Leasing- bzw. Kapitalanlagegesellschaften finanziert. Bei der
Entwicklung derartiger Projekte kommen auch Spezialfinanzierungen wie z.B.
Mezzaninkapital mit Equity Kicker, Participating-Mortgage-Finanzierungen
oder Joint-venture-Finanzierungen zum Einsatz, bei denen die Kapitalgeber
für das Risiko aus ihrem ungesicherten Teil der Finanzierung zusätzlich eine
Beteiligung am Projektgewinn erwarten.
[Quelle: Wikipedia, die freie Enzyklopädie]